Das Räuchergefäss – das wichtigste
Utensil im Bereich Räucherwerk direkt nach dem Feuerzeug.
Wer statt vorgefertigter
Räucherstäbchen oder Räucherschnüre lieber seine eigenen
Kompositionen aus duftenden Harzen und Kräutern verräuchern möchte
wird nicht um ein solches herum kommen, so man nicht plant seine
Feuerversicherung in Anspruch zu nehmen.
Räuchergefässe arbeiten je nach Art
mit zwei unterschiedlichen Methoden das Räucherwerk zu verdampfen.
Die einen nutzen dafür Räucherkohle,
die anderen Kerzen.
Bei Räucherschalen und Räuchertellern
handelt es sich einfach um Behälter, die man mit feinem Sand als
Hitzeschutz füllt und auf diese dann eine angezündete und
durchgeglühte Räucherkohle legt.
Auf diese wiederum kommt dann das
Räucherwerk, das hier dann mehr oder weniger langsam verräuchert
wird.
Weihrauchschwenker, oder auch
Räucherfässer, arbeiten auch auf diese Methode, wobei diese im
Gegenzug geschlossen sind.
Räucherstövchen hingegen arbeiten mit
einem Teelicht, über dessen Flamme ein feines Sieb angebracht ist,
auf das das Räucherwerk zum verräuchern gelegt wird.
Hier sollte man allerdings beim
verräuchern von Harzen darauf achten das in der Mitte des Siebes
entweder ein dünnes Metallplätchen angebracht ist oder man legt
selber ein Stück Alufolie dort hin, damit das flüssige Harz nicht
in die Flammen tropft.
Beide Varianten sind problemlos
einsetzbar, wobei die Räucherstövchen den Vorteil mitbringen, das
sie direkt einsatzbereit sind weil man nicht auf das durchglühen der
Kohle warten muss.